Planungsbüro BlumSIMPLE

Terrasse selbst bauen: Das kommt auf Bauherren zu

optimaler Terrassenbau

Grafik 123rf.com / Katarzyna Białasiewicz / https://de.123rf.com/lizenzfreie-bilder/terrasse.html?&sti=oaa1dql7dfg6oyxxt7|&mediapopup=61298403

Im Sommer sind Terrassen viel mehr als ein Anbau ans Haus. Sie werden zu unserem zweiten Wohnzimmer. Sie können dort nach der Arbeit entspannen, ein Sonnenbad genießen und Freunde zum Grillabend einladen. Doch bevor der Outdoor-Spaß beginnen kann, steht die Planung der eigenen Terrasse. Dabei gibt es einiges zu bedenken.

Wohin mit der Terrasse?

Die Frage, wo die Terrasse sich befinden soll, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Bauherren sollten bereits bei der Planung des Hauses den Terrassenbau mit einbeziehen. Dann stellt sich im Nachhinein nicht die Frage, wo die Terrasse an das Haus anschließen soll und in welchem Winkel sie auszurichten ist. Die Planungsphase schließt nicht nur die theoretischen Fragen nach Form und Größe der Terrasse ein, sondern auch deren spätere Nutzung.

Zusammenfassend sollten folgende Aspekte eine Rolle spielen:

  • Nutzung der Terrasse und mögliche Belastbarkeit

  • Bestückung mit Möbelstücken und Dekoration

  • Platzbedarf in Relation zum angrenzenden Grundstück

  • gewünschter Sonneneinfall

  • möglicher Sichtschutz zu Passanten oder Nachbarn

  • integrieren möglicher Beleuchtungskörper

  • Einbau von Swimmingpool oder Whirlpool

Die Terrasse kann sich unmittelbar an das Haus anschließen oder aber über mehrere Treppenstufen zu erreichen sein und damit tiefer gelegen sein. Wenn Sie einen Einbau eines Swimmingpools oder Whirlpools planen, müssen Sie dies beim Bau des Fundaments berücksichtigen.

Die tatsächliche Größe der Terrasse, in Relation zu Haus und Grundstück, wird deutlich, wenn Sie die geplante Terrassenfläche zunächst mit Schnüren markieren.

Welches Material wird bevorzugt?

Bevor weitere Schritte unternommen werden und das entsprechende Werkzeug besorgt wird, steht die Materialfrage im Raum. Die neue Terrasse sollte möglichst stabil beschaffen sein und viele Jahre überdauern. Dabei spielt aber auch der optische Aspekt eine Rolle.

Folgende Materialien stehen Ihnen zur Wahl:

Holz
  • Eine Holzterrasse wirkt warm und einladend.

  • Diese Terrassen fügen sich besonders gut in umliegende Gartenlandschaften ein und bieten die perfekte Verlängerung von Holzhäusern.

Stein
  • Hier erwartet Sie eine umfangreiche Materialauswahl.

  • Es gilt, sich zwischen Beton, Naturstein, Steinplatten oder Granit zu entscheiden.

Kunststoff
  • Ein guter Kompromiss ist mit einer Kunststoff-Terrasse gefunden.

  • WPC steht für einen Mix aus Plastik und Holz.

Aus der Wahl des passenden Materials ergeben sich diverse Vor- und Nachteile:
Material Art Vorteile Nachteile
Holz
  • Ansprechende Optik

  • Leicht zu reinigen

  • Trocknet schnell ab

  • Weichholz splittert leicht

  • Hohe Kosten für Hartholz

  • Erhöhter Pflegeaufwand

Stein
  • Große Materialauswahl

  • Leicht zu reinigen

  • Langlebig

  • Platten sollten verfügt werden

  • Graswuchs schmälert Optik

Kunststoff
  • Praktisch

  • Langlebig

  • Kein Splittern oder Brechen

  • Teuer in der Anschaffung

Schritt für Schritt zur eigenen Terrasse

  • Standort festlegen

  • Material bestimmen

  • Terrasse vermessen

  • Pfostenträger verankern

  • Trägerkonstruktion einbauen

  • Terrassendielen verlegen und befestigen

  • Geländer einbauen

  • Terrasse einrichten und dekorieren

Nach der Standortwahl und dem Entschluss für das passende Material, gilt es, die Abmessungen für die Terrasse festzulegen. “Dabei muss nicht zwingend auf den herkömmlichen Zollstock zurückgegriffen werden. Mit Messuhr, Messschraube oder der elektronischen Messung per Laser gibt es weitere Möglichkeiten der Längenbestimmung.”, so die Experten von MEISTERBOB. Um die Terrasse fertig montieren zu können, ist das passende Werkzeug notwendig.

  • Terrassenschrauben: Dies sind Spezialschrauben mit einem kleinen Kopf und speziellen Bohrsegmenten.

  • Akkuschrauber: Dieser sorgt für eine sichere Fixierung.

  • Einschraub-Schablonen: Terrassendielen können leichter eingebaut werden.

  • Fugenlehre: Auch diese erleichtern den Einbau der Dielen.

  • Brettrichter: Dieser ersetzt die herkömmlichen Spanngurte.

Die Kosten nicht aus den Augen verlieren

Die Kostenfrage gilt es, bei allen Bauphasen der eigenen Terrasse im Auge zu behalten. Schnell können die Kosten explodieren und Ihren finanziellen Rahmen sprengen. Die Auswahl des Materials, die Terrassengröße, die Werkzeug-Anschaffung und die Umsetzung von individuellen Gestaltungsideen und Sonderwünschen können die Gesamtkosten für die eigene Terrasse maßgeblich beeinflussen. Stellen Sie sich vor Baubeginn einen Finanzplan auf, behalten Sie die Kosten im Auge und können die Terrasse wie geplant fertig stellen.

Kostenermittlung
 
 
PLANEN BAUKOSTEN EIGENLEISTUNG LINKS

Grundlagen

Haus-Katalog

Mehrfamilienhäuser

Treppen

Baustoffe

Baustoffwerte

MW-Richtmaße

GRZ-GFZ

Wohnfläche €/m2

Rauminhalt €/m3

Baukosten-Katalog

Immo-Preisspiegel

Regionale Baukosten

Bauindex-Gewerke

Kosten-Kontrolle

Rohbau

Ausbau

Altbausanierung

Fassadensanierung

Wände + Stützen

Decken + Treppen

Dachsanierung

Kalt- und Warmdach

GENESIS-Online

LBS

Wüstenrot

Schwäbisch Hall

Gelbe Seiten