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Immobilienmarkt
Energieeinsparverordnung EnEV 2016

Mit dieser Ausgabe hat sich nicht viel geändert, der Dämmwahn hat wohl seine Grenzen erreicht, außer zusätzlichen Kosten wird nur noch minimal mehr Energie eingespart. Von Passivhäusern, die darüber hinaus investiert haben, hört man leider sehr wenig, außer von Mietern, die in diesen Wohnanlagen wohnen, häufen sich die Mietminderungen durch starke Zugluft im Passhaus. Interessant ist hier ein Gerichtsurteil vom Amtsgericht Frankfurt am Main (Az.:33 C 1251/17(769).

Passivhäuser mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist die Zugluft konstruktionsbedingt nicht gänzlich zu vermeiden. Zieht es allerdings zu sehr, kann das unter Umständen als Mangel gelten. Eine typische Nulllösung, wo fängt Zugluft an?. Es gibt Menschen die spüren die geringste Zugluft, dann schließen sie die Fenster und möchten ihre Ruhe haben.

In der Altbausanierung gab es eine einfache Regel, stelle eine Kerze auf und wenn die bei geschlossen Räumen flackert, dann ist deine Bude undicht.

Hochgelobt vor zehn Jahren die Wärmepumpe, dieselbe wird aber mit Strom betrieben, der Strompreis ist in den letzten 10 Jahren um 100% gestiegen, wo bleibt hier noch die Wirtschaftlichkeit dieser Anlage.

Hier ist darauf hinzuweisen, dass geförderte Programme immer sehr teuer sind und oft wirkungslos sind.

Was Sie weiterhin benötigen

  • U-Wert-Katalog

    U-Werte ermitteln ganz ohne EDV

    Die Lösung ist ganz simpel, wir haben die Bauteile mittels U-Wert-Tabellen etwas vorbereitet!
    Für die Ermittlung benötigen Sie lediglich folgende Angaben, die Sie in Ihren Baugenehmigungsunterlagen vorfinden.

  • Heizwärmebedarf

    Dieses Berechnungsverfahren ist ein einfacher und preiswerter Nachweis für den Jahresheizwärmebedarf nach DIN EN 12831. Mit dieser Berechnung bekommen Sie erstens einen totalen Überblick über Ihr Gebäude und können zweitens gezielt Ihr Sanierungsprogramm nach Dringlichkeit und vor allem Wirtschaftlichkeit durchführen.


EnEV- Anforderungen Tabelle 1

EnEV- Anfoderungen 2014

Anforderungen für Neubauten und den Gebäudebestand
Nr. Bauteil
mit maximal zulässige Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) W/(m2.K)
Maßnahme
nach
Wohngebäude,
Nichtwohngebäude
mit
Innentemperaturen
> 19 °C
Nichtwohngebäude
mit
Innentemperaturen
12 bis < 19 °C
1 Außenwände
Nr. 1 Satz 1, 2
0,24
0,35
2a

2b

2c

2d

2e

2f

Fenster, Fenstertüren

Dachflächenfenster

Verglasungen

Vorhangfassaden

Glasdächer

Fenstertüren, Klapp, Schiebe, Hebelfenster

Nr. 2 Buch. a, b

Nr. 2 Buch. a, b

Nr. 2 Buch. c

Nr. 6 Satz 1

Nr. 2 Buch. a, c

Nr. 2 Buch. a

1,3

1,4

1,1

1,5

2,0

1,6

1,9

1,9

keine

1,9

2,7

1,9

3a

3b

3c

Fenster, mit Sonderverglasungen

Sonderverglasungen

Vorhangfassaden mit Sonderverglasungen

Nr. 2 Buch. a, b

Nr. 2 Buch. c

Nr. 6 Satz 2

2,0

1,6

2,3

2,8

keine

3,0

4a Dachflächen, Dachgauben,
Wände gegen unbeheizten Dachraum
Abseitenwände, oberste Geschossdecke

Nr. 4 Satz 1, 2
Buch. a, c, d

0,24
0,35
4b Dachflächen mit Abdichtung

Nr. 4 Satz 2
Buch. b

0,20
0,35
5a Wände gegen Erdreich sowie Decken nach unten gegen Erdreich oder unbeheizte Räume

Nr. 5 Satz 1, 2
Buch. a, c

0,30
keine
5b Fußbodenaufbauten

Nr. 5 Satz 2
Buch. b

0,50
keine
5c Decken nach unten an Außenluft

Nr. 5 Satz 1, 2
Buch. a, c

0,24
0,35

Altbau fachgerecht sanierenFassadeDachDachgeschossdeckeKellerdecke

Inhaltsverzeichnis EnEV 2014

Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften

Abschnitt 2 Zu errichtende Gebäude

Abschnitt 3 Bestehende Gebäude und Anlagen

Abschnitt 4 Anlagen der Heizungs-, Kühl- und Raumluft-Technik sowie der Warmwasserversorgung

Abschnitt 5 Energieausweise und Empfehlungen für die Verbesserung der Energieeffizienz

Abschnitt 6 Gemeinsame Vorschriften, Ordnungswidrigkeiten

Abschnitt 7 Schlussvorschriften

Anlage 1 Anforderungen an Wohngebäude

Anlage 2 Anforderungen an Nichtwohngebäude

Anlage 3 Anforderungen bei Änderung von Außenbauteilen und bei Errichtung kleiner Gebäude; Randbedingungen und Maßgaben für die Bewertung bestehender Wohngebäude

Anlage 4 Anforderungen an die Dichtheit des gesamten Gebäudes

Anlage 4a Anforderungen an die Inbetriebnahme von Heizkesseln und sonstigen Wärmeerzeugersystemen

Anlage 5 Anforderungen an die Wärmedämmung von Rohrleitungen und Armaturen

Anlage 6 Muster Energieausweis Wohngebäude

Anlage 7 Muster Energieausweis Nichtwohngebäude

Anlage 8 Muster Aushang Energieausweis auf der Grundlage des Energiebedarfs

Anlage 9 Muster Aushang Energieausweis auf der Grundlage des Energieverbrauchs

Anlage 10 Einteilung in Energieeffizienzklassen

Anlage 11 Anforderungen an die Inhalte der Fortbildung

Grundlegende Normen.

Für das Nachweisverfahren der EnEV werden Normen auf der europäischen Ebene (EN) und auf internationaler Ebene (ISO) in Verbindung mit national zu ergänzenden technischen Regeln herangezogen.

  • DIN V 4108-6 (EN 832 und ISO 9164)
    zur Berechnung des Jahres-Heizwärmbedarfs von Gebäuden.
  • DIN V 4701-10
    zur energetischen Bewertung für die Bemessung der Anlagentechnik.
  • Nachweis der Primärenergie
    Mit diesem Nachweis wird der Wärmebedarf und der Energiebedarf zusammengefasst unter Beachtung der Heizanlagentechnik und der Warmwasserbereitung.

VOB/C

Porta Westfalica, den 09.05.2018

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