CAD Planungsbüro BLUM

1960er Baujahre

Wohngebäude aus den 1960er Jahren spiegelten vor allem den Wohnungsbauboom dieser Zeit wider. Die Grundrisse wurden großzügiger gestaltet und die Anforderungen an die Wohnqualität erhöhten sich merklich. Auch Siedlungshäuser verzeichneten eine deutliche Qualitätssteigerung. Bungalows, insbesondere Flachdachbungalows, waren bei wohlhabenderen Bevölkerungsschichten sehr gefragt. Charakteristisch für diese Bauweise sind massive Außenwände – häufig aus Mauerwerk oder Beton –, weitläufige Wohnflächen, moderne Grundrisslösungen sowie große Fensterflächen.

Bausubstanz 1960er - Schwachstellen

Mehrfamilienwohnhaus aus den 60er Jahren

Bugalow aus den 60er Jahren

MiMillionärsvilla aus den 60er Jahrenlk
Altbausanierung mit Anleitung - so wirds gemacht!

Checkliste

für Gebäude ab 1960 mit allen positiven und negativen Eigenschaften, wie Bausubstanz und Bautechnik
kennen zu lernen und einschätzen des Sanierungs- und Modernisierungsbedarfs.

Bausubstanz und Bautechnik ab 1960

Merkmale von Wohnhäusern aus den 60er Jahren:

  • Massive Bauweise:

Außenwände bestehen meist aus Ziegel-, Kalksandstein und Hohlblockmauerwerk, Decken aus Beton und massiven Einschubdecken.  

  • Wärmeschutz:

Der Wärmeschutz war zu dieser Zeit noch nicht so wichtig, daher ist er oft mangelhaft. Es gibt keine Dämmung unter der Kellerdecke und die Fenster sind einfachverglast. Öl war spottbillig, selbst die Grage wurde mit beheizt.

  • Betondecken:

Betondecken mit schwimmendem Estrich sind ein weiteres typisches Merkmal. 

  • Große Fenster und Balkone:

Viele Häuser haben große Fensterfronten, die für viel Licht sorgen und den Wohnraum mit der Außenwelt verbinden. Balkone sind oft als Betonkonstruktion ohne thermische Trennung ausgeführt. 

  • Moderne Raumaufteilung:

Wohn- und Esszimmer sind oft großzügig gestaltet und miteinander verbunden, während Küchen und Bäder kleiner und funktionaler waren. 

  • Konstruktivistisches Design:

Das Design ist oft stark konstruktivistisch geprägt, mit klaren Linien und geometrischen Formen. 
Mögliche Probleme bei der Sanierung:

  • Wärmeschutz:

Eine gute Wärmedämmung ist oft notwendig, um den Energieverbrauch zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen.

  • Fenster:

Einfachverglaste Fenster sollten gegen moderne Fenster mit Isolierverglasung ausgetauscht werden.

  • Heizung und Sanitäranlagen:

Die Heizungsanlagen und Sanitärinstallationen sind oft veraltet und müssen erneuert werden.

  • Elektrik:

Auch die Elektrik kann veraltet sein und muss möglicherweise erneuert werden. 
Zusätzliche Informationen:

  • Die 60er Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs und des Modernisierungswillens, was sich auch in der Architektur der Wohnhäuser widerspiegelt. 
  • Die großzügigen Grundrisse und großen Fensterflächen sollten den Bewohnern ein Gefühl von Freiheit und Offenheit vermitteln. 
  • Trotz der soliden Bausubstanz ist eine Sanierung in vielen Fällen sinnvoll, um den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz und Wohnkomfort gerecht zu werden.
Altbausanierung mit Anleitung.

Schwachstellen sind hier vor allem die konstruktiven Bauteile wie

Die Bausubstanz von Gebäuden aus den 1960er Jahren weist einige typische Merkmale auf, die sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen. Generell lässt sich sagen, dass die Gebäude zwar solide gebaut wurden, aber im Bereich des Wärmeschutzes oft Mängel aufweisen. 
Typische Merkmale der 60er Jahre Bausubstanz: 

  • Außenwände: Meist aus Mauerwerk (z.B. Hohlblocksteine) mit Putz, teilweise auch aus Beton. 
  • Decken: Betondecken mit schwimmendem Estrich, oft mit wenig oder gar keiner Dämmung darunter. 
  • Fenster: Häufig aus Holz, vereinzelt auch Aluminium, oft mit Einfachverglasung. 
  • Balkone/Loggien: Oft aus Beton ohne thermische Trennung. 
  • Heizung: Häufig noch mit alten Heizsystemen (z.B. Kohle-, Öl- oder Gasheizungen), die technisch veraltet und ineffizient sind. 
  • Wärmeschutz: Der bauliche Wärmeschutz war in den 60er Jahren noch nicht so ausgeprägt wie heute. Das führt oft zu hohen Heizkosten und kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen. 
  • Schadstoffe: In einigen Fällen können gesundheitsschädliche Baustoffe wie Asbest oder teerhaltige Klebstoffe verbaut worden sein. 

Mögliche Schwachstellen und Sanierungsbedarf:

Betonkonstruktionen können Wärmebrücken bilden, die zu Schäden und Feuchtigkeit führen können. 

  • Dachabdichtungen:

Flachdächer, die in den 60er Jahren beliebt waren, können undicht werden und müssen saniert werden. 

  • Fenster:

Einfachverglaste Fenster entsprechen oft nicht mehr den heutigen energetischen Standards und sollten ausgetauscht werden. 

  • Heizung:

Veraltete Heizsysteme sind oft ineffizient und sollten modernisiert werden. 

  • Asbest:

Bei älteren Häusern sollte auf Asbest untersucht und gegebenenfalls saniert werden. 

  • Dachstuhl:

Bei Umbauten am Dachstuhl (Kaltdach) ist eine sorgfältige Prüfung der Statik ratsam. 

Sanierung

Eine detaillierte Anleitung zur Identifikation und Sanierung bestehender Schwachstellen finden Sie in unserem umfassenden Leitfaden zur Altbausanierung. Dieser Leitfaden enthält ausführliche Informationen zu empfohlenen Maßnahmen an verschiedenen Bereichen des Gebäudebestands, insbesondere an Fassade, Dach, Decken sowie tragenden Wänden.

Die einzelnen Dateien des Leitfadens sind unabhängig voneinander aufgebaut. Das bedeutet, dass Sie sich gezielt auf einen bestimmten Gebäudeteil konzentrieren können – beispielsweise die Fassade – ohne auf die anderen Abschnitte zugreifen zu müssen. So ermöglicht der Leitfaden eine individuell angepasste und bedarfsgerechte Nutzung, je nachdem, welche Sanierungsmaßnahmen für Ihr Projekt im Vordergrund stehen.

Energiebedarf

Der Verbrauch eines unsanierten Altbaus kann bei 360 bis 440 kWh/m2 Jahr (beheizter Wohnfläche) liegen.
Als Niedrigenergiehaus müssen Sie mit 30 bis 70 kWh/m2 und Jahr auskommen.
Um diese Werte zu erreichen müssen sämtliche Wärmebrücken beseitigz werden.

Ein Infrarot Temperaturmessgeräte kostet unter 50 € und ist ein idealer Helfer Wärmebrücken aufzuspüren .

Infrarotmessung in der Praxis.

Die Wirtschaftslichkeitsberechnung

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung
Sie werden sich fragen, wozu soll der Aufwand gut sein?

Im Supermarkt ist es Pflicht die Preisauszeichnung auf 1 Kg auszuzeichnen, damit man die Kosten vergleichen kann. Mit dieser Wirtschaftlichkeitsberechnung können Sie die Einsparungskosten Ihrer Sanierungsmaßnahme auf 1 KWh berechnen, und zwar Bauteil für Bauteil. Zum Beispiel mit Eigenleistungen erzielen Sie mit geringen Kosten die höchsten Einsparungskosten. Ebenso können Sie auch die Rangfolge besser zuordnen. Auch als Laie können Sie das selbst durchführen.

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