Planungsbüro BlumSIMPLE

1960er Baujahre

waren geprägt durch den Wohnungsbauboom.
Die Wohnungen wurden größer.
Die Ansprüche an Wohnqualität stiegen.

Auch die Siedlungshäuser stiegen in der Wohnqualität.
Der Bungalow war sehr beliebt und für die oberen 10.000 der Flachdachbungalow.

Mehrfamilienwohnhaus aus den 60er Jahren

Bugalow aus den 60er Jahren

MiMillionärsvilla aus den 60er Jahrenlk

 

Checkliste

für Gebäude ab 1960 mit allen positiven und negativen Eigenschaften, wie Bausubstanz und Bautechnik
kennen zu lernen und einschätzen des Sanierungs- und Modernisierungsbedarfs.

Baukonstruktion und Bautechnik ab 1960

Wärme- und Schallschutz steckte noch in den Kinderschuhen, aber er war schon vorhanden.

Zum Beispiel die Wanddicken betrugen je nach Wärmedämmgebiet:

I Küstengebiet, II Mittleres Deutschland und III Gebirgsgegenden und Ostdeutschland

Vollziegel : I 24 cm, II 36,5 cm und III 49 cm

Lochziegel: I 24 cm, II 24 cm und III 30 cm

Hohlblocksteine: I 24 cm, II 24 cm und III 30 cm

Die Mindestanforderungen lagen umgerechnet auf den heutigen U-Wert von 1,5 -2,2

Abdichtungsarbeiten gegen aufsteigende und seitlich eindringende Bodenfeuchtigkeit waren ebenfalls vorgeschrieben.

Ebenfalls in den 60er begann der Siegeszug des Betons nicht nur im Wohnungsbau.

Schwachstellen sind hier vor allem die konstruktiven Bauteile wie:

  • Fensterleibungen, Fensterbänke, Sturzauflager und Rollladenkästen.
  • Sohlpatten, Geschossdecken, Kragplatten, Balkonplatten, Podestplatten, Treppenläufe, Stahlbetonunterzüge.
  • Erdgeschossaußenwand an Kelleraußenwand, Treppenhauswand an Bodenplatte, Wohnungstrennwände, Erdgeschosstrennwand an Kellergeschosstrennwand, Giebelmauerkronen, Innenwandmauerkronen.

Im Sanitärbereich findet man noch veraltete Systeme vor, ebenfalls im Elektrobereich.

Im Heizungsbereich verliert die Ofenheizung immer mehr an Bedeutung. Hier wird sie von der Ölheizung verdrängt. Heizungsanlagen wie Kessel, Rohre, Pumpen und Heizkörper waren oft überdimensioniert.

Einfachverglasung ist hier noch bestimmend, aber schon mit Rollladen, Terrassen- und Blumenfenster

Mangelhafte Wärmedämmung an allen Bauteilen

Mangelhafte Schalldämmung an allen Bauteilen

Einfache Dachstühle ohne Unterspannbahn

Verarbeitung von ölhaltigen Anstrichen

Verarbeitung von teerhaltigen Baustoffen, zum Beispiel Parkett

Verarbeitung von asbesthaltigen Baustoffen, wie Dachplatten oder Fassadenplatten

Verarbeitung von Mineralwolle, deren Faserlänge zu klein sind

Verarbeitung von gesundheitsschädlichen Holzschutzmitteln zur Behandlung von Holzverkleidungen.

Auch wenn diese Häuser ständig renoviert worden sind, die vorgenannten gesundheitsschädlichen Baustoffe wurden weit bis in die 90er Jahre zum Teil noch verbaut.

Energiebedarf

Der Verbrauch eines unsanierten Altbaues kann bei 360 bis 440 kWh/qm Jahr (beheizter Wohnfläche) liegen.

Als Niedrigenergiehaus müssen Sie mit 30 bis 70 kWh/qm und Jahr auskommen.

Wärmebrücken kann man sich bei diesem Verbrauch nicht mehr leisten.

Altbausanierung fachgerecht mit Anleitung ausführen.
 
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