CAD Planungsbüro BLUM

1920er - 1940er Baujahre

Die Architektur der 1920er und 30er Jahre war geprägt von einer Abkehr vom Historismus und dem Aufbruch in die Moderne. Es entstanden verschiedene Strömungen wie die Neue Sachlichkeit, der Expressionismus und der Funktionalismus, die sich durch klare Linien, geometrische Formen und den Einsatz neuer Materialien auszeichneten. Die Zweckmäßigkeit und die Reduktion auf das Wesentliche standen im Vordergrund, während dekorative Elemente stark reduziert wurden. 

Bausubstanz 1920-1339 - Schwachstellen

Ziegelhaus ehemalige Bauernkate Werkstattgebäude

Abbruchobjekt Altbausanierung Abbruchreif
A Altbausanierung mit Anleitung - so wirds gemacht!

Checkliste

Gebäude von 1920 bis 1940

für Immobilien ab 1920 mit allen positiven und negativen Eigenschaften, wie Bausubstanz, Bautechnik und Energiebedarf.

In den 20er Jahren enstanden die ersten Sozialwohnungen.

Bestandsbauten aus den 20er und 30er Jahren, oft als Altbauten bezeichnet, sind Gebäude, die in dieser Zeitspanne errichtet wurden. Sie zeichnen sich durch bestimmte bauliche Merkmale aus, die sie von späteren Bauperioden unterscheiden. 
Merkmale von Bestandsbauten der 20er und 30er Jahre:

  • Massives Mauerwerk: Häufig Ziegelmauerwerk, teilweise mit Vollsteinen, aber auch schon mit Hohlkammersteinen ab ca. 1930.
  • Die Einbauküche wurde erfunden.
  • Das Badezimmer mit WC befand sich jetzt innerhalb der Wohnung.
  • Die Elektroinstallation erfaßte alle Zimmer.
  • Die Zimmer wurden einzeln mit Öfen beheizt.
  • Balkone und Loggien wurden mit in die Wohnungen intergriert.
  • Verputzte Fassaden: Außenwände sind in der Regel verputzt. 
  • Hohe Decken: Im Vergleich zu moderneren Gebäuden sind die Decken oft höher. 
  • Eingeschränkter Wärmeschutz: Oft keine oder nur geringe Dämmung vorhanden, was zu schlechter Wärmedämmung und erhöhten Heizkosten führen kann. 
  • Einfache Fenster: Fensterprofile und -verglasung entsprechen oft nicht den heutigen Standards für Wärmeschutz. 
  • Der Beton Hielt Einzug. In Geschossdecken wurde oft Stahlbeton verwendet, aber mitunter ohne zusätzliche Schallschutzmaßnahmen. 
  • Fassadenverzierungen: Ältere Gebäude können aufwendige Fassadenverzierungen aufweisen. 

GrundrissQuerschnitt

Villa aus den 20er Jahren

Historie:

In Schweden wurde bereits in den 30er Jahren das Ziegelmauerwerk mit HWL-Platten gedämmt. Gleichzeitig kam auch in Schweden der Porenbetonstein auf den Markt, der den Ziegelstein bis zu den 60er Jahren in Schweden fast völlig verdrängte. Aber im selben Jahrzehnt bekam der Porenbetonstein massiv Konkurrenz durch Fertigteile aus Betonwandplatten und Holzrahmenkonstruktionen mit der entsprechenden Dämmung.

Altbausanierung%20mit%20Anleitung.

Schwachstellen

Zu den potenziellen Schwachstellen zählen insbesondere Wärmebrücken an konstruktiven Bauteilen wie:

  • Fensterleibungen, Fensterbänken und Sturzauflagern
  • Sohlplatten, Geschossdecken, Kragplatten, Balkonplatten, Podestplatten, Treppenläufen und Stahlbetonunterzügen
  • Anschlüsse der Erdgeschossaußenwand an die Kelleraußenwand, Treppenhauswand an Bodenplatte, Wohnungstrennwände, Erdgeschosstrennwand an Kellergeschosstrennwand, Giebelmauerkronen sowie Innenwandmauerkronen
  • Wärmebrücken!

Im Sanitär- und Elektrobereich sind teilweise veraltete Systeme vorhanden. Ursprüngliche Ofenheizungen treten nur noch selten auf; nachträglich installierte Heizungsanlagen sind oft überdimensioniert und entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.
Weitere Mängel umfassen:

  • Einfachverglasung
  • Unzureichende Wärmedämmung und Schalldämmung bei verschiedenen Bauteilen
  • Einfache Dachstühle in der Regel ohne Unterspannbahn

Selbst regelmäßig renovierte Gebäude können Materialien enthalten, die bis in die 1990er Jahre verwendet wurden, beispielsweise:

  • ölhaltige Anstriche
  • teerhaltige Baustoffe (etwa im Parkett)
  • asbesthaltige Materialien (z. B. Dach- oder Fassadenplatten)
  • Mineralwolle mit geringer Faserlänge
  • Holzschutzmittel mit potenziell gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe

Eine detaillierte Anleitung zur Identifikation und Sanierung bestehender Schwachstellen finden Sie in unserem umfassenden Leitfaden zur Altbausanierung. Dieser Leitfaden enthält ausführliche Informationen zu empfohlenen Maßnahmen an verschiedenen Bereichen des Gebäudebestands, insbesondere an Fassade, Dach, Decken sowie tragenden Wänden.

Die einzelnen Dateien des Leitfadens sind unabhängig voneinander aufgebaut. Das bedeutet, dass Sie sich gezielt auf einen bestimmten Gebäudeteil konzentrieren können – beispielsweise die Deckensanierung – ohne auf die anderen Abschnitte zugreifen zu müssen. So ermöglicht der Leitfaden eine individuell angepasste und bedarfsgerechte Nutzung, je nachdem, welche Sanierungsmaßnahmen für Ihr Projekt im Vordergrund stehen.

Heizwärmebedarf

Der Verbrauch eines unsanierten Altbaus kann bei 360 bis 440 kWh/m2 Jahr (beheizter Wohnfläche) liegen.

Ein Infrarot Temperaturmessgeräte kostet unter 50 € und ist ein idealer Helfer Wärmebrücken aufzuspüren .

Infrarotmessung in der Praxis.

Die Wirtschaftslichkeitsberechnung

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung
Sie werden sich fragen, wozu soll der Aufwand gut sein?

Im Supermarkt ist es Pflicht die Preisauszeichnung auf 1 Kg auszuzeichnen, damit man die Kosten vergleichen kann. Mit dieser Wirtschaftlichkeitsberechnung können Sie die Einsparungskosten Ihrer Sanierungsmaßnahme auf 1 KWh berechnen, und zwar Bauteil für Bauteil. Zum Beispiel mit Eigenleistungen erzielen Sie mit geringen Kosten die höchsten Einsparungskosten. Ebenso können Sie auch die Rangfolge besser zuordnen. Auch als Laie können Sie das selbst durchführen.

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