Stand 2025/12: Die Baukosten stiegen in den letzten drei Quartalen um 1,8 %, 1 % und 0,8 %. Zum Jahresende betrug der Anstieg bei Wohngebäuden 0,7 %, bei Büros 0,9 % und bei Gewerbe 0,6 %. Da die Inflation jetzt unter 2 % liegt, ist mit einer Stagnation oder einem Rückgang der Baukosten zu rechnen.
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Historie:
Stand 2025/9: Bauwirtschaft sieht Bewegung in OWL. Im Sommer soll die neue Bauordnung in Kraft treten. Zu den Neuerungen gehört der digitale Bauantrag. Umbau älterer Immobilien soll erleichtert werden. Radikalschlag soll es bei den DIN-Normen geben. 90 % des Regelwerkes müssten nicht mehr beachtet werden.
Stand 2025/2: Die jüngste Entwicklung des Baupreisindex zeigt, dass die Preise für Bauleistungen in Deutschland im Zeitraum März 2025 bis Mai 2025 um etwa 1,0 % gestiegen sind.
Stand 2025/1: Die jüngste Entwicklung des Baupreisindex zeigt, dass die Preise für Bauleistungen in Deutschland im Zeitraum Dezember 2024 bis Februar 2025 um etwa 1,8 % gestiegen sind. Dies spiegelt eine Kombination aus mehreren Faktoren wider:
Stand 2024: Die Baukosten sind bis Ende des Jahres um etwa 2,5 % gestiegen, zuletzt mit einer geringeren Steigerung von 0,5 %. Die Rahmenbedingungen für Bauvorhaben bleiben solide, sofern die Zinssätze weiterhin sinken. Unsicherheit herrscht wegen geplanter Fördermaßnahmen der neuen Regierung.
2023: stiegen die Baupreise, besonders bei Büro- und Gewerbegebäuden um 2,5 %, gegen Jahresende verlangsamte sich das Wachstum auf 0,4 % bis 0,8 %. Instandhaltungskosten und Verbraucherpreise gingen ebenfalls leicht zurück.
2022: sorgten Lieferengpässe durch Pandemie und Ukraine-Krieg für einen starken Kostenanstieg von 19,8 %. Verzögerungen auf Baustellen blieben eine zentrale Herausforderung, weshalb eine verbindliche Terminplanung aller Gewerke empfohlen wird; gegebenenfalls sollte ein späterer Baubeginn erwogen werden.
2021: ~ 15 % Preissteigerung, die 3 % Mehrwertsteuer auf 19 % machen sich natürlich bemerkbar, der Index liegt bei 132,3.
2020: Trotz Coronapandemie noch moderate Preissteigerung ~ 2,5 % allerdings die Mehrwersteuer wurde auf 16 % gesenkt, der Index liegt bei 118,1.
2019: Priesanstieg 2019 immerhin 4,2%, der Index liegt jetzt bei 115,7.
Der Bauindex liefert keine detaillierten Informationen zu den einzelnen Gewerken, deren Preise je nach Gewerk um bis zu ± 15 Punkte variieren können; in besonders volatilen Zeiten sogar um mehr als ± 25 Punkte. Diese Daten sind insbesondere in der Vorplanungsphase relevant, um kosteneffizient zu bauen. Die Entwicklung der Preise für Rohbau- und Ausbaugewerke beinhalten die Hochbaukosten DIN 276 und sollten in der Planung berücksichtigt werden.
Das I. Quartal 2026 erscheint am 15.04.2026
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