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Baukostenindex (2021=100) III. Quartal 2025

Der Baukostenindex ist ein zentraler Indikator, der sowohl für Investoren als auch für Bauherren, Architekten und Handwerker von großer Bedeutung ist. Er zeigt auf, wie sich die Baukosten für Wohn-, Büro- und Gewerbebauten im Laufe der Zeit entwickelt haben. Durch den Vergleich der Werte wird ersichtlich, welche Trends und Veränderungen am Baukostenmarkt stattgefunden haben.

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In der folgenden Tabelle sind die Baupreisindizes ab dem Jahr 2021 aufgeführt. Die Übersicht beginnt mit den Indizes für Hochbauten und beinhaltet darüber hinaus auch die Instandhaltungskosten sowie den Verbraucherpreis. Die dargestellten Angaben gelten für Gebäude, die in konventioneller Bauweise und einschließlich Umsatzsteuer errichtet wurden.

Beachte: Die Basisdaten vom Statistischen Bundes haben sich geändert.
Die Baupreisindizes beziehen sich auf das Jahr (2021 = 100).
Der Index für Verbraucherpreise mit* wurde 2020 auf 100* gestellt.
Quartal Wohngebäude Bürogebäude Gewerbliche
Betriebe
Instandhaltung
Wohngebäude
Verbraucherpreise
Gesamtindex
2025/III 134,3 136,4 135,5 137,4 122,3*
2025/II 133,6 135,6 134,7 136,4 121,8*
2025/I 132,6 134,5 133,6 135,2 120,8*
2024/IV 130,8 132,6 131,8 134,3 119,9*
2024/III 130,3 132,0 131,2 132,4 119,7*
2024/II 129,4 131,0 130,3 131,4 119,4*
2024/I 128,4 130,0 129,5 130,4 117,1*
2023 126,4 127,8 127,5 127,8 116,3*
2022 119,8 121,0 121,6 117,5 112,7*
2021 100,0 100,0 100,0 100,0 116,5*

Stand 2025/9: Baupreise in Deutschland steigen langsamer: Von Dezember bis Februar lag das Plus bei 1,8 %, von März bis Mai bei 1 % und von Juni bis August nur noch bei 0,8 %. Der Trend zeigt eine deutliche Abschwächung der Preisentwicklung im Baugewerbe.

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Historie:

Stand 2025/2: Die jüngste Entwicklung des Baupreisindex zeigt, dass die Preise für Bauleistungen in Deutschland im Zeitraum März 2025 bis Mai 2025 um etwa 1,0 % gestiegen sind.

Stand 2025/1: Die jüngste Entwicklung des Baupreisindex zeigt, dass die Preise für Bauleistungen in Deutschland im Zeitraum Dezember 2024 bis Februar 2025 um etwa 1,8 % gestiegen sind. Dies spiegelt eine Kombination aus mehreren Faktoren wider:

Stand 2024: Die Baukosten sind bis Ende des Jahres um etwa 2,5 % gestiegen, zuletzt mit einer geringeren Steigerung von 0,5 %. Die Rahmenbedingungen für Bauvorhaben bleiben solide, sofern die Zinssätze weiterhin sinken. Unsicherheit herrscht wegen geplanter Fördermaßnahmen der neuen Regierung.

2023: stiegen die Baupreise, besonders bei Büro- und Gewerbegebäuden um 2,5 %, gegen Jahresende verlangsamte sich das Wachstum auf 0,4 % bis 0,8 %. Instandhaltungskosten und Verbraucherpreise gingen ebenfalls leicht zurück.

2022: sorgten Lieferengpässe durch Pandemie und Ukraine-Krieg für einen starken Kostenanstieg von 19,8 %. Verzögerungen auf Baustellen blieben eine zentrale Herausforderung, weshalb eine verbindliche Terminplanung aller Gewerke empfohlen wird; gegebenenfalls sollte ein späterer Baubeginn erwogen werden.

2021: ~ 15 % Preissteigerung, die 3 % Mehrwertsteuer auf 19 % machen sich natürlich bemerkbar, der Index liegt bei 132,3.

2020: Trotz Coronapandemie noch moderate Preissteigerung ~ 2,5 % allerdings die Mehrwersteuer wurde auf 16 % gesenkt, der Index liegt bei 118,1.

2019: Priesanstieg 2019 immerhin 4,2%, der Index liegt jetzt bei 115,7.

Diese Werte liefern keine detaillierten Informationen zu den einzelnen Gewerken, deren Preise je nach Gewerk um bis zu 30 Punkte variieren können; in besonders volatilen Zeiten sogar um mehr als 50 Punkte. Diese Daten sind insbesondere in der Vorplanungsphase relevant, um kosteneffizient zu bauen. Die Entwicklung der Preise für Rohbau- und Ausbaugewerke sollte dabei berücksichtigt werden.

Das IV. Quartal 2025 erscheint am 15.01.2026

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Jesdes Quartal aktuelle Hochbaukosten.

Regionale Neubaukosten-Unterschiede
Angaben in Euro/m²

Immobilienpreise sind stark vom Standort abhängen. Nicht nur die Bodenwerte variieren je nach Lage, auch die Baukosten zeigen ein starkes ausgeprägtes Süd-Nord-Gefälle. Die Preisunterschiede lassen sich zwischen Stadt und Um-land beim Bauland nicht eins zu eins auf die Baukosten übertragen. Steigende Materialpreise und höhere Standards haben die Baukosten in den letzten Jahren deutlich in die Höhe getrieben.
(Quelle: Statistisches Bundesamt/LBS Research Ausgabe 2025)

Ein Einfamilienhaus mit 110 m² WF kostet somit im Durchschnitt pro m² Wohnfläche ~ 2.386 €. Der Traum vom eigenen Haus oder Eigentumswohnung kann also sehr teuer oder sehr preiswert sein.

Was kostet im Vergleich heute ein
Freistehendes -, Doppel - oder Reihenmittelhaus?

Unsere Besucher bevorzugen hier die Baukosten-Tabellen. Mit einem Blick haben Sie hier nicht nur drei Haustypen zur Auswahl, sondern die Wahl mit oder ohne Keller, bzw. mit oder ohne Dachausbau zu planen. Weiterhin sind 15 Gewerke prozentual kostenmäßig mit aufgelistet.

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