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Lernen Sie erstmal Ihr Haus kennen
bevor Sie Sanieren

Wärmespeicherwert und Abkühlungszeit.

Was verbirgt sich hinter der Fassade oder dem Fußboden?

Wärmespeicherkapazitäten und Abkühlzeiten

Zahlenbeispiel

Was verbirgt sich hinter der Fassade oder dem Fußboden?

  • Weder die EnEV noch die Wärmebedarfsberechnung berücksichtigen diese Werte. Hier geht es wesentlich nur den um erforderlichen U-Wert, der nachzuweisen ist und den Nachweis des Primärenergiebedarfes.
  • Aber die obigen Gebäude haben sehr verschiedene physikalische Unterschiede wie Wärmespeicherkapazitäten und Auskühlungszeiten.
  • Wenn diese nicht berücksichtigt werden, kann das für den Hausbesitzer sehr teuer werden. Nicht umsonst schreibt die Presse "Dämmung rechnet sich nicht für Häuslebauer".

Wärmespeicherkapazitäten und Abkühlzeiten

DH-Querschnitt

Doppelhaushälfte

Wärmespeicherwert und Abkühlungszeit.

Zahlenbeispiel

Die Wärmespeicherkapazitäten unserer Doppelhaushälfte betragen von links nach rechts
~ 240 m2 Wand- und Deckenflächen

192.000 - 84.000 - 40.800 - 12.000 W kJ(m2K).

Wohlgemerkt, diese Energie ist erforderlich für 1° C (Wärmespeicherwert W in kJ/ m2K (1° C)). Wenn Sie Ihr Massivhäuschen nur von außen dämmen, dann müssen Sie diese Energie nicht für 1°, sondern für mind. 20° durch teuere Energie aufheizen.

Der spezifische Wärmespeicherwert W in kJ/ m2K (1° C) gibt die Wärmemenge an, welche pro qm Bauteil im Beharrungszustand gespeichert werden, wenn zwischen der Innen- und der Außenseite ein Temperaturunterschied von 1 K vorhanden ist.

Je höher der Wert, desto träger verhält sich das Bauteil bei Aufheizung und Abkühlung und das sollten Sie bei der Sanierung berücksichtigen.

Das gleiche gilt für die Auskühlungszeiten:

24 - 8 - 4 - 1 Tage

Gebäude mit Außendämmung

Gegebenenfalls unser Beispielhaus Massiv-Beton hat keinerlei Sonneneinstrahlung, dann müssen die rot dargestellten Bauteile mit teuerer Energie aufgeheizt werden. Beachten Sie die obigen Werte, wie bei diesem Haus die Abkühlungszeiten mit 24 Tagen, die gleiche Zeit benötigen Sie auch wieder für das Aufheizen.

Wenn der beheizte Baukörper aufgeheizt ist, dann reagiert erst die Dämmung um die Wärme zuhalten, nur wir haben hier einige Wärmebrücken, die durchgehenden Mauerscheiben zum Keller- und Dachgeschoss, wo ständig Wärme verloren geht. Diese noch zusätzlich zu beheben ist mit enormen Kosten zu rechnen und damit sollt man eine Innendämmung eventuell vorziehen.

Gebäude mit Innendämmung

Mit der Innendämmung könnte man den Speicherwert von Porenbeton oder Poroton erzielen. Die Innendämmung lässt sich ohne Wärmebrücken ausführen. Die Dachgeschossdecke kann auch von oben gedämmt werden. Die Innendämmung ist wesentlich billiger. Nachteil die Raumgröße verringert sich, da man für die Konstruktion 6 - 8 cm vorsehen sollte.

Wenn Sie sich jetzt vorstellen würden, die dargestellten Fenster haben im günstigsten Fall südliche Sonneneinstrahlung, dann können Sie die vorhandenen Wärmespeicherkapazitäten zu Ihrem Vorteil nutzen und viel Geld sparen, weitergehende Informationen finden Sie In unseren jeweiligen Unterlagen, immer mit kostenloser Hotline.

Anmerkung: Wir haben hier zwei gleiche Gebäude mit dergleichen ausgeführten Sanierung, aber mit unterschiedlichen Voraussetzungen und extremen Ergebnissen, der Eine schreibt rote Zahlen, der Andere schwarze Zahlen.

Wärmespeicherkapazitäten ausnutzen

Bisher sind wir davon ausgegangen, wenn wir das Gebäude von außen dämmen müssen wir diese Werte berücksichtigen, aber wenn wir die Sonneneinstrahlung benutzen in das Gebäude einzudringen, wie Fenster, Wintergärten und dergleichen können die gleichen Werte für Wärmespeicherkapazitäten positiv zu grunde gelegt werden und das ist unser nächstes Thema.

Passive und aktive Sonnenenergie nutzen

Porta Westfalica, den 14.04.2015

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