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Holzschutz mit Arbeitsanleitung

Holz braucht immer einen Oberflächenschutz. Besonders im Außenbereich schützen Lacke und Lasuren vor Feuchtigkeit, Sonnenstrahlung und tierischen und pflanzlichen Schädlingen.

Hier erfahren Sie mehr über folgende Themen:

Holz vorbehandeln

Verschiedene Lasurarten

Lackieren und lasieren

Material

Werkzeug

Dickschichtlasuren

Wachs auftragen

Grundier- und Hartöl

Außenanstriche

Altbau fachgerecht sanierenFassadeDachDachgeschossdeckeKellerdecke

Holzschutz verhindert, dass sich die Fläche mit Staub und Schmutz zusetzt und das Holz zu stark arbeitet. Ob Sie für Ihre Hölzer im Innen- und Außenbereich auf Lack oder Lasur zurückgreifen, ist auch Geschmackssache. Das Holz schützen können beide gut. Lack bildet beim Streichen eine dichte Schicht auf der Oberfläche, die Maserung des Holzes verschwindet weitgehend. Lack ist im Außenbereich etwa 5 Jahre lang haltbar.

Bei der Lasur bleibt die Maserung in der Regel sichtbar, das Holz wird eher imprägniert als versiegelt. Lasuren halten Wind und Wetter etwa drei bis vier Jahre stand. Lasuren, die im Innenbereich angewendet werden, behalten ihre Schutzfunktion wesentlich länger.

Holz vorbehandeln
Beim Schleifen sollten Sie immer von grob nach fein vorgehen. Drei Schleifkörnungen sind gut geeignet: die 80er, die 120er und die 180er Schleifpapiere. Immer in richtung schleifen. Den Schleifstaub danach gründlich entfernen

Für eine besonders glatte Oberfläche feuchten Sie diese nach dem Feinschliff m/t einem nassen Schwamm an. Dadurch stellen sich die enden auf, die Sie mit einem weiteren Feinschliff mit 240er-Schleifpapier brechen.

Lasurarten
Lasuren gibt es farblos oder in bunten Farben. Alle Farbtöne einer Lasurart sind miteinander mischbar. Farblose Lasuren machen die Farbe transparenter.

Wachslasur ist umweltfreundlich, lösemittelarm und für hochwertige Holzveredelung im Inneren des Hauses geeignet. Dickschicht-Lasur hat wesentlich mehr gelöste Farbpigmente und schützt sehr gut vor der UV-Strahlung im Außenbereich. Fenster- und Türenlasur ist speziell für den besonderen Schutz von maßhaltigen Bauteilen, wie z.B. Fenster und Türen, geeignet

Lackieren und lasieren
Die Holzfläche müssen Sie vor dem Lackieren sauber mit 180er Schleifpapier bearbeitet haben. Es folgt eine Grundierung mit verdünntem Klarlack oder Schnellschliff-Grund. Nach Trocknung schleifen Sie zwischen (240er Körnung), dann wird lackiert.

Bei der so genannten Ballenmattierung verwenden Sie wieder den Schnellschliffgrund als Grundierung. Die Mattierung setzen Sie dann Strich an Strich mit einem fusselfreien Trikot- oder Leinenballen auf die Holzoberfläche.

Auch Klarlacke verändern den Holzfarbton. Das Holz dunkelt eventuell ein wenig nach. Das hängt davon ab, ob Ihr Klarlack auf Kunstharz (Alkyd wird dunkler) oder auf Wasser (Acryl wird weniger dunkel) basiert.

Für Anstriche im Wohnbereich empfehlen wir wasserverdünnbare Lasuren. Sie sind lösemittelarm und geruchsneutral. Die Oberfläche wird wasser- und schmutzabweisend, behält die Maserung und glänzt leicht

Material

Lasur, Wachs, Öl oder Lack

Holzschutzgrund oder Bläueschutz

Holzspachtel

Terpentin

Leinölfirnis

Werkzeug

Folie

Baumwoll- oder Leinentuch

Ballen-Werkzeug

Lasurpinsel/Lasurrolle

Flächenstreicher

Schleifpapier

Schleifklotz

Band- oder Schwingschleifer

Schwamm

Stahlwolle

Dickschichtlasuren
Diese Anstriche sind merklich dicker und zäher als die Imprägnier- oder Dünnschichtlasuren. Dickschichtlasuren sollten immer mit dem Pinsel in Faserrichtung aufgetragen werden.

Kommoden und Möbel, Vertäfelungen, Fenster oder Türen können Sie mit Lacklasuren verschönern indem Sie verschiedene Farben miteinander mischen.

Dickschicht-Lasuren sind speziell für maßhaltige Holzbauteile Fenster und Türen geeignet. Dickflüssigkeit der Lacklasur rührt von einem hohen Pigmentanteil und dem öligen Lösemittel her. Sie bieten einen gezeichneten UV-Schutz für Holz und sind weniger empfindlich gegen mechanische Einwirkungen wie Schläge und Kratze als einfache Lacke.

Wachs auftragen
Er lässt sich ganz leicht mit einem Baumwoll- oder Leinentuch in die unbehandelte Holzoberfläche einmassieren. Die Wachslasuren können Sie sogar mit einem Pinsel auftragen. Beide Wachsarten betonen besonders die Holzmaserung und machen die Oberflächen unempfindlich gegen Schmutz. Gegen Feuchtigkeit wirkt es imprägnierend: Sie dringt zwar nicht ins Holz; in, darf allerdings auch nicht zu lange auf der Holzoberfläche stehen bleiben. Einmal gewachste Oberflächen können Sie jederzeit ohne den sonst üblichen, vorbereitenden Anschliff wieder mit einem Wachs nachbehandeln. Manche von ihnen enthalten Bienenwachs.

Grundier- und Hartöl
Grundier- und Hartöl Grundieröl ist für unbehandeltes Holz im Innenbereich geeignet. Mit der Tiefengrundierung aus pflanzlichen Ölen können Sie Weichholzmöbel, Spielzeug oder Leimholzplatten schützen und anfeuern. Grundieröl bietet eine gute Basis für die Weiterbehandlung.

Hartöl besteht aus pflanzlichen Ölen und Harzen. Geeignet für Bereiche, die strapaziert werden, wie z. B. Treppen oder unbehandelte Arbeitsplatten. Es betont die Maserung. Schleifen Sie nach jedem Auftrag mit feiner Körnung zwischen, bis die Fläche leicht matt wird.

Öle wirken wie Wachse auf Holzoberflächen imprägnierend, dringen aber tiefer ein. Reines Öl wie Lein-, Soja- oder Olivenöl bleibt offenporig und elastisch, ist aber nur für wenig beanspruchte Flächen zu empfehlen. Für stark beanspruchte Fälle wie Treppen und Böden bietet sich Hartöl an, das neben Öl auch Naturharze und Wachse beinhaltet.

Außenanstriche
Alle zu lasierenden Flächen müssen Sie gründlich reinigen und dann mit dem Schleifschwamm anschleifen. Eventuelle Schadstellen gleich ausbessern.

Schützen Sie die Natur: Decken Sie Ihre Beete vor der Wand mit Folie ab. So wird das Erdreich vor dem Schmutz der Vorarbeiten und vor Lack- oder Lasurspritzern geschützt.

In hartnäckigen Fällen und bei großen Flächen erleichtert Ihnen ein Hochdruckreiniger die Arbeit. Sein Wasserstrahl löst auch fest sitzenden Schmutz. Spritzen Sie die Wand nie rechtwinklig, sondern schräg an.

Eine offenporige Lasur verwenden Sie für Ihre Zäune, Tore oder Gatter. Bei kesseldruckimprägniertem Holz (KDI) und bei Lärche reicht auch ein einfaches Öl gegen Ausbleichen.

Unverbautes Holz streichen Sie mit Bläueschutz oder Holzschutzgrund ein, bevor Sie es montieren. So schützt die Grundierung, die mit einem Pinsel aufgetragen wird, auch die später unzugänglichen Stellen.

Bei maßhaltigen Bauteilen wie Fenstern und Türen verwenden Sie offenporige Dickschicht-Lasuren. Sie wirken feuchteregulierend und verhindern, dass sich die Hölzer verziehen.

Porta Westfalica, den 04.08.2016

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