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Haustüren einsetzen mit Arbeitsanleitung

Die Eingangstür ist die Visitenkarte Ihres Hauses und hier zählt der erste Eindruck. Aber neben dem Erscheinungsbild zählen vor allem mechanische und bauphysikalische Eigenschaften wie Sicherheit, Schallschutz und Wärmedämmung.

Hier erfahren Sie mehr über folgende Themen

Aufbau von Haustüren

Materialien und Ausstattung

Türanschlag

Material

Ausmessen und vorbereiten

Hautür montieren

Haus- und Wohnungstüren sichern

Einbruchhemmende Türen / Toren

nach DIN EN 1627 bzw. DIN V ENV 1627

Aufbau von Haustüren

Nicht das Aussehen einer Tür ist entscheidend, sondern den Aufbau sollte man vergleichen. Holztüren sind mehrschichtig verleimt und verhindern dadurch dass sich die Tür verzieht. Kunststofftüren haben eine gute Dämmung durch Mehrkammerprofile und Metallarmierungen sorgen für die Stabilität des Türblattes.

Materialien und Ausstattung

Haustüren gibt es in verschiedenen Materialien in Holz, Kunststoff oder Aluminium. Auch die Kombination mehrerer Werkstoffe ist möglich. Jedes Produkt hat eigene, besondere Vorteile. Türen in Sondermaßen sind übrigens nicht viel teurer als Standardtüren. Türdrücker gibt es in verschiedenen Griffvarianten, Stilarten und Materialien wie Edelstahl, Aluminium oder Messing.

Türanschläge

Rechts- oder Linksanschlag bezeichnen bei einer Tür die Seite, auf der sich die Scharniere, auch Bänder genannt, befinden. Betrachtet wird die Tür dabei von dem Raum aus, in den sie sich öffnen lässt. Die Angabe ist für eine Bestellung wichtig.

Türeinbau

Der Einbau einer Haustür erfolgt von innen mit Anschlag oder in die glatte Leibung ohne Anschlag. Haustüren gibt es in genormten Größen mit entsprechenden Standard-Einbaurahmen. Anpassung: Ist die Öffnung in der Mauer etwas größer als der Türrahmen, wird durch Aufdopplung ein Ausgleich geschaffen, der mit Blendrahmen abgedeckt wird. Ist der Standardrahmen geringfügig zu groß für die Maueröffnung, wird er abgehobelt.

Material

Kunststoff

Holz

Aluminium

mit Sicherheitspaket

Anschlag

Rechtsanschlag nach DIN Linksanschlag nach DIN

Gläser

Standard: Klarglas farbig gemustert Sicherheitsglas VSG

Ausmessen und vorbereiten

Gemessen Sie die lichte Breite und die Höhe der Maueröffnung, jeweils an mindestens drei Stellen und das Lot der Leibung sollte auch überprüft werden. Auch bei Neubauten ist das erforderlich. Befindet sich im Altbau jedoch eine alte Zarge in der Leibung, müssen Sie den Rahmen an einigen Stellen freilegen. Dafür Putz, Dichtmasse oder Abdeckleisten entfernen.

Ermitteln Sie die Stärke des Mauerwerks, die Lage und, falls vorhanden Sie auch, wenn Sie die Leibungshöhe festlegen, ob Sie noch einige Millimeter, z.B. für einen Fliesenbelag, abziehen müssen.

Der Blendrahmen Ihrer neuen Haustür besitzt unten eine Schiene als thermisch getrennte Bodenschwelle, die mit einem Profil abgedichtet wird.

Haustür montieren

Stellen Sie die Zarge in die Leibung und richten Sie sie nach allen Seiten mit der Wasserwaage aus. Setzen Sie dann den Türrahmen mit Keilen fest, ohne ihn dabei zusammenzudrücken. Der Abstand zur Leibung sollte oben und an den Seiten etwa zehn bis 15 mm betragen. Die Bodenschiene bündig mit dem inneren Bodenbelag montieren.

Die Haustür-Zarge wird in der Mauerleibung mit speziellen Rahmendübeln befestigt. Der Rahmen wird hinter der herausnehmbaren Dichtung auf jeder Seite dreimal und oben einmal durchbohrt, um ihn fest im Mauerwerk zu verankern. Nutzen Sie dafür einem extralangen Steinbohrer, um die Dübellöcher tief in die Wand zu bohren.

Wenn Sie die Bodenschiene setzen, unterfüllen Sie sie vorsichtig, damit sie nicht hochgedrückt wird. Das führt oft zu Passproblemen. Den Raum zwischen Rahmen und Leibung verschließen Sie mit Dichtungsschnur oder Montageschaum. Füllen Sie die Fugen beidseitig mit Silikon auf. Auch ein kleiner Hohlraum um die Bodenschiene kann auf diese Art gefüllt werden.

Wurde um die Bodenschiene herum viel freigestemmt, wird die Fuge mit Reparaturmörtel fast vollständig gefüllt. Die feine Restfuge wird nach dem Aushärten des Mörtels mit Dichtmasse ausgeglichen. Tipp: Füllen Sie den Hohlraum unter dem Metallprofil vollständig mit Mörtel auf. Liegt die Schiene hohl, kann sie sich beim Betreten leicht durchbiegen.

Haus- und Wohnungstüren sichern

Einbrecher steigen am häufigsten durch Haus- und Nebeneingangstüren, wie z.B. dem Kellereingang ein. Um dies zu verhindern, sollten Sie bei der Wahl der Außentüren und deren Ausstattung auf wichtige Sicherheitsmerkmale achten. Haustüren bieten guten Einbruchschutz, wenn sie mit einer Fünffach-Verriegelung, wie sie auch Versicherungen fordern, und Profilzylinder mit Ziehschutz ausgestattet sind. Ist Ihre Haustür nicht entsprechend vorbereitet, kann die Versicherungsleistung entfallen. Sie können die einbruchhemmende Wirkung Ihrer Haustür noch erweitern, z.B. durch DIN- und Tür-Geprüfte Schutzbeschläge. Sie bieten einen hohen Sicherheitswert und weisen Merkmale wie hohe Abschlag- und Abreißfestigkeit und hohen Schutz gegen Herausziehen des Profilzylinders auf. Tipp: Die Beratungsstellen der Kriminalpolizei bieten kostenlose Informationen.

Wirksame Haustürabsicherung: Massives Schließblech wird mit drei Metallanker-Dübeln tief im Mauerwerk befestigt. Ein effektiver Schutz gegen Eindrücken der Eingangstür. Auch für ältere Türen geeignet.

Einbruchhemmender Türbeschlag mit gehärteter Zylinderabdeckung: Guter Zieh- und Bohrschutz durch rotierende, gehärtete Stahlplatte

Profilzylinder mit hohem Ziehwiderstand gibt es in verschiedenen Größen. Der Zylinder ist beidseitig schließbar: Die Tür kann von außen geöffnet werden, auch wenn innen ein anderer Schlüssel steckt.

Zusatzsicherung

Ein Panzerriegel schützt jede Haustür optimal. Der Riegel greift entweder, wenn er in die Tür integriert ist, auf beiden Seiten direkt ins Mauerwerk oder in stabile Schließkästen. Nachrüstung leicht möglich.

Einbruchhemmende Türen / Tore

nach DIN EN 1627 bzw. DIN V ENV 1627Widerstandsklassen

Einbruchhemmende Türen werden in sechs Widerstandsklassen (RC 1 – RC 6) eingeteilt,

RC 6 steht für die höchste Widerstandsklasse steht (RC = resistance class).

Zu empfehlen sind Türen im privaten Bereich ab der Widerstandsklasse RC 2.

DIN EN 1627 (neu) DIN V ENV 1627 (alt) Einbruchhemmnd
RC 2
WK 2
Privat ausreichend
RC 3
WK 3
Privat ausreichend
RC 4
WK 4
-
RC 5
WK 5
-
RC 6
WK 6
-

Sicherstellung der Qualität (Zertifizierung)

Um sicherzustellen, dass die produzierten Fenster auch wirklich gleichbleibend der Qualität der geprüften Mustertür entsprechen, sind die Türen durch eine Akkreditierte Zertifizierungsstelle nach DIN EN 45011 gekennzeichnet.

Fachgerechter Einbau

Einbruchhemmende Fenster können ihren Zweck nur dann erfüllen, wenn sie nach der Anleitung des Herstellers fachgerecht eingebaut werden. Auf die Aushändigung einer Montagebescheinigung sollte bestanden werden.

Porta Westfalica, den 04.08.2016

ZUM SEITENANFANG


CAD Planungsbüro BLUM, Ravensberger Str.118, 32457 Porta Westfalica
Tel. 05706/955084, Fax 955085, E-Mail: blumcad@t-online.de
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