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Fassadenschutz mit Arbeitsanleitung

Eine Putzfassade sollte alle 10 - 15 Jahre neu gestrichen werden, wenn Sie den Wert Ihres Hauses erhalten wollen oder Sie planen eine Innendämmung ist eine einwandfreie Außenhaut Grundvorausetzung. Meine Empfehlung, mittels Checkliste die Fassade überprüfen.

Hier erfahren Sie mehr über folgende Themen:

Altanstrich

Bestandsaufnahme

Untergrund prüfen

Material + Werkzeug

Fassade vorbereiten

Klinkerfassaden

Kostensammlung Fassadensanierung


Altbau fachgerecht sanierenFassadeDachDachgeschossdeckeKellerdecke


Altanstrich, Bestandsaufnahme

Eine Putzfassade sollte alle 10 - 15 Jahre neu gestrichen werden. Hitze, Regen und Frost beanspruchen auf Dauer jede Fassade, aber Putz und Anstrich schützen das Mauerwerk. Ein Anstrich aus Kunstharz-Dispersionsfarbe schützt vor Durchfeuchtung und verhindert, dass Feuchtigkeit in das Mauerwerk gelangt. Sie sind wasserdampfdurchlässig, damit Feuchtigkeit nach außen abtrocknen kann.

Woraus besteht aber der alte Anstrich, dafür gibt es ganz einfache Methoden um das festzustellen.

Kalkanstrich

Wenn die Wand beim Befeuchten Wasser aufsaugt und sich dabei der Farbton ändert, deutet dies auf Kalkfarbe hin.

Säuretest: Altanstrich mit Essig betupfen, dann bilden sich kleine Bläschen beim Kalkanstrich.

Öl- oder Lackfarbe

Wenn Wassertropfen vom Altanstrich abperlen, kann es sich um Lack- oder Dispersionsfarbe handeln.
Schleiftest: Bei Dispersionsfarbe setzt sich das Schleifpapier sofort mit Farbpartikeln zu.

Untergrund prüfen

Der Untergrund sollte sorgfältig untersucht und falls notwendig vorbereitet. Dann hält die Farbe um so besser. Die Tragfähigkeit des Putzes ist leicht mit einem weichen Holzstück überprüfen. Holzstück in Faserrichtung über den Putz reiben. Bleiben Holzspäne auf dem Putz haften, ist er okay. Fängt der Putz an zu rieseln, ist der Putz zu grundieren.

Anstrich
Die Tragfähigkeit des Anstrichs ist bei einer schadhaften Stelle (Risse) mit einem Klebestreifen zu überprüfen. Bleiben Farbpartikel auf der Klebefläche hängen, ist der Altanstrich nicht mehr tragfähig.

Material

Füllspachtel, Tiefengrund, Fassadenfarbe, Abtönfarbe, Sockelfarbe

Werkzeug

Maschinen-Drahtbürste, Reinigungs- und Drahtbürste, Schwamm, Spachtel, Flachpinsel, Fassadenroller, Abstreifgitter, Teppich-/Cuttermesser, Hochdruckreiniger, Leiter und Gerüst, Abklebeband und Abdeckfolie.
Zu empfehlen: Bohrmaschine mit Quirlstab

Ob alt oder neu

Grundregel bei Renovierungen wie bei Neuanstrichen:

  • Saugende Putze grundieren Sie mit Tiefengrund LF (lösemittelfrei).
  • Ein Grund- und zwei Deckanstriche sorgen für dauerhaften Wetterschutz.

Fassadenfarben sind wetterbeständig, wasserabweisend und atmungsaktiv. Sie erfüllen alle Anforderungen, die Sie an hochwertige Fassadenanstriche stellen.

Vorbereitungen

  • Dispersionsfarbe behandeln Sie erst mit Anlauger und dann mit der entsprechenden Fassadenfarbe.
  • Oberfläche der Fassade gründlich reinigen. Losen Schmutz, kreidende oder abblätternde Farbe sowie Kalkschlämme entfernen Sie mit Bürste und Schwamm..
  • Stark verschmutzte Flächen reinigen Sie mit einem Hochdruckreiniger
  • Stark befallene Flächen sorgfältig mit Algen- und Moosentferner schrubben.
  • Risse und Fehlstellen werden zuerst mit Tiefengrund TB behandelt und dann mit Fertigspachtel ausgebessert.

Grundieren

Lassen Sie frischen Putz erst sechs Wochen trocknen, ehe Sie ihn streichen. Er wird dann, wie alter ungestrichener Putz, mit Tiefengrund LF satt tränkend grundiert. Arbeiten Sie ihn mit Pinsel oder Bürste gut ein.

Farbe auftragen

Flachpinsel: Wie bei Wandanstrichen im Haus werden als erstes die Ecken und Winkel mit einem Pinsel gestrichen, die Sie mit dem großen Farbroller nicht erreichen können

Rollen Sie nach dem Eintauchen die Farbe auf dem Gitter ab, damit sie sich ganz gleichmäßig verteilt.

Abtönfarben: Mit weißer und bunter Farbe können Sie den gewünschten Farbton selbst anmischen. Hauswände sollten in der Regel pastellfarben gestrichen werden. Dafür genügt meist eine geringe Menge Abtönfarbe. Legen Sie eine Musterfläche von einem Quadratmeter an. Lassen Sie die Farbe durchtrocknen, um ihre Wirkung zu beurteilen.

Sockel

Der Haussockel wird in der Regel mit einer dunkleren Farbe abgesetzt, damit das Gebäude optisch auf dem Sockel ruht und eventuelle Unsauberkeiten durch Sand und Erde, die durch das Spritzwasser von Regenschauern beschmutzt werden, weniger auffallen und auch leichter zu beseitigen sind.

TIPP

Mit einer Teleskop-Verlängerung für Ihre Farbrolle vergrößern Sie Ihre Reichweite: So können Sie entfernte Wandbereiche besser streichen.

Klinkerfassaden

Auch Hauswände aus Klinkern werden, insbesondere die Fugen im Lauf der Jahre undicht. Sanieren Sie zuerst die schadhaften Fugen. Abhilfe schafft dann ein guter Anstrich mit einer farblosen Imprägnierung.

Porta Westfalica, den 04.08.2016

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